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Wie man eine Brücke baut

Nach der Planung und dem ersten Aufbau folgt die erste kniffelige Stelle vor dem Bahnhof. Wir brauchen eine Brücke, über eine Strasse und einen Bach, in einer Kurve, mit Gleisverbreiterung zweier Gleise von Standardabstand auf Hosenträgerbreite. Und das ganze natürlich in einer luftigen Höhe von 18 cm... Standardlösung? Natürlich Fehlanzeige, also selbst ist der Modellbauer.

Um genau diese Kurve geht es. Die Fahrbahn für die Gleise ist ja recht schnell festgelegt. Da wir ja in der Moderne unterwegs sind, spricht nichts gegen eine Spannbetonbrücke. Wie im Original fast auch natürlich aus "Fertigteilen", sprich Widerlager einzeln, Fahrbahn einzeln und dann muß natürlich noch der Rest darunter.


Als Trägermaterial für das Gleisbett dienen die 8 mm Pappelsperrholz, die üblicherweise auch in meinen Trassenbrettern verbaut werden. Wie man erkennt, wurde dies am Rand mit weiteren 8 mm, aber mit Überstand aufdubliert. Auf diesem Überstand werden später die Geländer gesetzt.



Von unten erkennt man eine weitere Aufdublierung der Fahrtrassen, um der gefühlten Realität einer Betonbrücke näher zu kommen.

 
 
Unten soll ja nun wie geplant eine Strasse und ein Bach hin. Dazu wurden zunächst Höhenprofilbretter aus 2 mm gefertigt, auf die nun mit weiteren 2 mm Platten die Oberfläche erzeugt wird. Der ausgerundete Bachlaufkanal wird aus schmalen Holzstreifen gefertigt, um ein bisschen Rundung in das Bett zu bekommen.
 
 
 
Ein bisschen Spachtel und etwas Farbe helfen schon enorm bei der richtigen Darstellung.
 
 
Die Strasse ist aus 2 mm Holz. Die Bürgersteige wurden aus dem Gleichen Material oben aufgeleimt.
 
 
So weit so gut, es scheint schon einmal zu passen. Jetzt fehlen nur noch die Geländer und die weitere Ausgestaltung. Es wird weitergehen. Letztendlich sieht es vorne etwas eng aus, aber das wird sich ausgehen.
 
Es geht bald weiter mit Teil 2, wenn ich weiteres Gleismaterial sowie Ausgestaltungselemente habe.


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