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Die Geschichte von Kirscha, Teil 1

So auch diese Anlage verdient eine Hintergrundgeschichte. Fangen wir heute mit einer kleinen Einführung an.

Kirscha ist ein kleines Dorf im thüringischen, nahe der ehemaligen Grenze. Gegründet wurde es im Jahre 1719. Das Dorf gehört nun nach mehreren Gebietsreformen zum Landkreis Schtati, einer mittelgroßen und durch den Einfluß Kirschas sowohl modernen als auch wohlhabenden Stadt.

In Kirscha ist eigentlich der Hund begraben, aber es gibt eine sehr geheimnisvolle Stelle in den Bergen. Dort liegt sie, das wahre Geheimnis der Anlage, ein Quell unermüdlichen Reichtums, die Edelsteinmine. Alleine schon die spezielle Lage im Thüringischen Hochgebirge machte die Anbindung an den Schienenverkehr zu einer Herausforderung. Doch gerade wegen der lukrativen Lage wurden schon früh keine Kosten und Mühen gescheut, und eine Strecke über viele Tunnel als auch das Malachoviadukt entlang des entsprechenden Malachosees zu dem kleinen Dorf Kirscha gebaut.

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