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Die Geschichte von Kirscha, Teil 1

So auch diese Anlage verdient eine Hintergrundgeschichte. Fangen wir heute mit einer kleinen Einführung an. Kirscha ist ein kleines Dorf im thüringischen, nahe der ehemaligen Grenze. Gegründet wurde es im Jahre 1719. Das Dorf gehört nun nach mehreren Gebietsreformen zum Landkreis Schtati, einer mittelgroßen und durch den Einfluß Kirschas sowohl modernen als auch wohlhabenden Stadt. In Kirscha ist eigentlich der Hund begraben, aber es gibt eine sehr geheimnisvolle Stelle in den Bergen. Dort liegt sie, das wahre Geheimnis der Anlage, ein Quell unermüdlichen Reichtums, die Edelsteinmine. Alleine schon die spezielle Lage im Thüringischen Hochgebirge machte die Anbindung an den Schienenverkehr zu einer Herausforderung. Doch gerade wegen der lukrativen Lage wurden schon früh keine Kosten und Mühen gescheut, und eine Strecke über viele Tunnel als auch das Malachoviadukt entlang des entsprechenden Malachosees zu dem kleinen Dorf Kirscha gebaut.

Ein Bauzug bei der Arbeit

So nun habe ich auch einen Bauzug. Nachdem ich nun einen günstigen Kran ersteigern konnte, leider ohne Kranaufleger und noch den ein oder anderen Wagen im Schrank hatte, kreieren wir einen Bauzug. Erstmal zum Kranhalter, hierfür würden Leisten(Reste) und etwas flaches Balsaholz verwendet. Alles schön zusammenleimen, schleifen und etwas Farbe nehmen. Ich denke, ich werde den Auflegerhalter auch noch auf dem Niederbordwagen befestigen. So wackelt er mir zu stark hin und her. Der gelbe Aufenthaltswagen wurde einfach zerlegt und umlackiert. Schön dass die alten Blechteile so wartungsfreundlich sind. Dann noch erstmal meine 216 davorgespannt und ab geht es. Vielleicht wird die irgendwann mal gelb, oder es ist eine neue fällig, mal sehen. Und gleich mal der erste Einsatz: Kabelverlegung im künftigen Industriegebiet. Mal sehen wie es weiter geht.

Stadt, Land, Bach - Teil 3

Wie vor langer Zeit mal angekündigt ( Hier geht es zu Teil 2 ) geht es mit dem Friedhof weiter. Nachdem mir auf unzähligen Börsen nun endlich mal ein Friedhofsgestaltungssatz gefallen hat (Version Busch), rüsten wir nun den Friedhof auf. Eine kleine Puzzelei, dann auch das Grün vernünftig auf die Gräber zu verteilen. Teilweise noch etwas andere Blumen mit eingepflanzt, teilweise auch Steindeko auf den Gräbern. Das ganze wird erstmal auf dem Basteltisch zusammengesetzt. So und dann kommt der Aufbau, nachdem die andere Seite auch gefertigt wurde. Wird ja schon einmal etwas. Fehlen nur ein paar Besucher. Also bei der nächsten Börse mal schauen. Und noch ein kleiner Test der Beleuchtung. Ich glaube mein Zimmer ist zu hell.

Wir bauen ein Viadukt

So heute mal etwas größeres in Angriff genommen. Irgendwie muß man ja Höhen überwinden, will etwas Landschaft sehen und trotzdem Gleise legen. Da muß also was hin: Und wie beginnt alles? Mit viel zeichnen: Insgesamt haben wir knapp eine 90° Kurve zu überwinden. Mit Überhang gewisser Wagen braucht man da etwas mehr Breite. Dann natürlich auch gerade Segmente bauen, um die Statik zu wahren. Für die Seitenteile braucht man dann 5 Stück. Damit alle ähnlich werden, erstmal 5 Brettchen zusammen schrauben und dann einmal ausschneiden. Tadaa, so Trägerplatte und Seitenwände erstmal zusammen.  Kompliziert wird es erst, wenn man noch Stützen nach unten auf den Rahmen anbringen muß und die dann unten rausstehen. Hier sieht man auch mal, was an "Aufbau" unter der Hülle steckt. Die Seitenwände sind mit Stützblöcken verstärkt. Auf die Seitenwände kommt dann Mauerwerk, bei mir selbstgeritztes Seliatec und die Bögen werden zunächst mit Balsaholz ausgekleidet und Anschli...

Hausbau fürs Industriegebiet, die Schlosserei

Für mein Industriegebiet habe ich noch ein paar Häuser zu bauen. Der Bausatz Schlosserei stammt aus einem Fünferpack der Fa. Faller. Nach ein bisschen Alterung ist das rohe Gebäude etwas nackt. Also braucht man auch etwas Deko für die Ausgestaltung. Hier nun schon der (vorerst) finale Anblick. (Ja ich habe vergessen, die Wände vor dem Einbau der Fenster zu streichen.)   Zusatzlich aus Abfallstücken sind entstanden: Ein Rohrlager (Regal), eine Säge und natürlich Rohre.  Zuerst also die Rohre: Vielleicht etwas grob für filigrane Schlosserei lassen sich aus den Plastikrahmen oder aus entsprechenden Holzleisten, Zahnstochern, Schaschlikspießen schon einmal Rohre herstellen. zunächst auf die gewünschte Länge zuschneiden und anschließend farbig machen. Nach dem trocknen kann man natürlich noch mit Rost dekorieren. So das Regal baut man sich aus den gleichen Holzleisten und kleinen Balsabrettchen. Material entsprechend zusammenleimen und farblich dekorieren. Unten ...

Die Bahnsteige, Teil 2

So dann kommt also etwas Farbe darauf. Und ein bisschen Verzierung. Bänke und Fahrplan ist doch ein muß, oder? Für die Beleuchtung wurden kurze LED Strips genommen, die fertig für 12V konfektioniert sind. Als Umrandung gab es ein Balsagehäuse, dass es nur nach unten abstrahlt. Schaut doch schon mal nicht soo schlecht aus. (Ich weiß, es fehlen Fahrgäste) Und für die Fans von speziellen Aufzugbauten, so wurde der hergestellt: Erstmal auf ein Brettchen den Grundriss und die Säulenpunkte aufzeichnen. Dann schon aus den erhältlichen Plastikleisten zurecht schnibbeln und zusammen kleben. Auf diese erste Schicht, dann die Scheiben befestigen aus der Fensterfolie, die bei den Bausätzen übrig bleibt und außen dann nochmal die gleiche Konstruktion drauf. Man sieht, dass die Ecken etwas breiter sind, da habe ich ein anderes Profil verwendet. Obendrauf ein Holzdach und schon ist der Fahtrstuhl fertig. Als Fahrstuhlkorb kann man Seliatec zusammenkle...

Die Bahnsteige, Teil 1

Auf was für verrückte Ideen kommt man eigentlich, wenn man über einen Kram- und Viehmarkt geht?  Silikonformen, also eigentlich Topfunterleger(?), mit 6-eck Muster. Ca 3 mm tief. Erste Idee, eigentlich nicht schlecht als Pflastersteine, aber der Aufwand. Naja auf dem Rückweg doch einen mitgenommen und einfach mal probiert: So nun hat mich also eine Horde 6 eckiger Pflastersteine überfallen und ich muß zusehen, wo man sie läßt.   Also Bahnsteige für oben einfach mal pflastern. Los geht es: Als Grundlage habe ich 4 mm Sperrholz genommen und dort die Bahnsteigkanten angeleimt. Innen dann mit einer entsprechenden Stärke auffüllen (Bahnsteigkante - Steinhöhe) und schon ist man recht eben. Und das ganze schön festleimen und warten dass es trocknet.   Zum Glück gab es dank Gießform auch gleich ein paar halbe Steinchen, sonst muß man ganz schön schnibbeln.    1,45m fertig gepflastert und passt sogar dazwischen. Jetzt noch etwas altern, deko...